Verein Theater Delphin

Marionetten

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Ein Musiktheater von Matthias Kreuzer in einer Bearbeitung von Gabriele Weber

Regie: Gabriele Weber, Produktionsleitung: Georg Wagner, Regieassistenz: Freda Riedel, Musik: Matthias Kreuzer und Simon Lichtenegger: Beatbox u. Gitarre: Simon Lichtenegger, Bühnenbild, Visuals: Johannes Steffel, Choreo: Caroline Hecht, Kostüme: Valerie Schwarz, Graphik: Eva Seidl, Foto: Anna Sommerfeld
Rechte: Theater Delphin

Es spielen: Georg Wagner, Rigel Flamond, Katharina Spreitzer, Ulrike Munsch, Stefan Musil, Sinah Stamberg, Valentina Himmelbauer, Rene Huget und Iris Kopera

Inhalt: Unser Thema ist klar. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.“ Marionetten“ ist ein Musiktheater, das aufzeigt, worüber am Stammtisch gesprochen wird. Das Volk als Marionette der Politik, die Medien als Marionetten der Politik und die Politik als Marionetten der Wirtschaft und der Lobbyisten.

Die Figuren haben keine Namen, sondern werden nur „Der Politiker“, „Der Pfarrer“ oder „Der Chef“ genannt. Dadurch entfällt die Charakterisierung einer Figur. Wir gehen nicht auf ihre Charaktereigenschaften, ihre Gedanken und Gefühle ein, sondern beschäftigen uns nur mit ihren äußeren Merkmalen. Diese werden in Sprache und Form überzeichnet dargestellt. Sie widersetzen sich dem globalen Unterbietungswettbewerb nicht, sondern lassen sich ruhig lenken. Vielerorts hat man endlich erkannt, wie gefährlich die globalen Im- und Exportabhängigkeiten sind und wie undurchschaubar und fragil das internationale Finanzsystem geworden ist. Jederzeit droht der totale Zusammenbruch, ein Platzen der diversen Spekulationsblasen, eine Weltwirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes. Freiwillig wird die Finanz- und Globalisierungslobby nicht auf ihre Privilegien verzichten wollen. Auch die Politik werden nicht von ihren Vorurteilen abrücken. Die österreichische Medienpolitik unterstützt diese Politik. Die Boulevardmedien sind gratis und täglich präsent. Sie werden von den Regierungsparteien – nicht erst seit Ibiza – regelrecht gekauft und für den Selbstzweck gebraucht. Nicht nur die Vergabe von Inseraten aus öffentlichen Mitteln, sondern auch die Presseförderung bevorzugt gezielt jene Medien, die keinen Qualitätsanspruch haben, aber entsprechend laut sind. Die österreichische Medienlandschaft unterstützt diese Politik. Auch die Aufgabe der Lobbyisten ist klar. Sie sollen im Sinne ihres Auftragsgebers auf politische Entscheidungsträger einwirken und ungünstige Gesetzesänderungen verhindern. Man fragt sich wie frei denkend sind unsere Vertreter noch?

Der Druck muss von der Bevölkerung kommen. Der aufgeklärte und mündige Bürger muss den Mut haben, sich von dem Mainstram-BlaBla zu lösen und Gegenargumenten eine Chance geben. Die Figuren handeln wie Marionetten der jeweiligen Lobbys. Diejenigen die keine Lobby haben bleiben auf der Strecke, z. B. Diejenigen, die dem Druck nicht standhalten, entweder durch ihre körperlichen, psychischen oder kognitiven Einschränkungen. Es wäre an der Zeit dies zu verändern.

Zusätzliche Informationen

Bundesland - Wien

Telefonnummer der Spielstätte - +43664/5018164

Name des Veranstalters & der Spielstätte - Verein Theater Delphin

Dauer der Veranstaltung (in Minuten) - 100

Veranstaltung barrierefrei besuchbar? - ja

Copyright - 1

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Save the date!

20.11.2021 | 19:00
 

Anmeldeschluss

19.11.2021
 

Reservierung erwünscht:

g.weber@theater-delphin.at
 

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